Gefühl der Karibik
02.12.2008

Gefühl der Karibik


Gehen Sie Ihre Träume an, sie gehören verwirklicht – in der Dominikanischen Republik. Auf dieser Karibikinsel kann man einen traumhaften Badeurlaub verbringen. Und als Zwischenprogramm gibt‘s zudem einige sehenswerte Ausflugsziele.


Genau genommen heißt die Insel Hispaniola und liegt östlich von Kuba. Sie wurde am 5. Dezember 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt. Er gründete sozusagen die erste Kolonie Spaniens, indem er 40 Mann, in dem von ihm errichteten Fort „La Navidad“, zurückließ. Die Insel besteht aus zwei Teilen, Haiti und der Dominikanischen Republik. Nach jahrhunderte lang andauernden Kämpfen und Kriegen entwickelten sich der spanische und französische Teil Hispaniolas sehr unterschiedlich. 1776 wurde die Grenze zwischen beiden Landesteilen reguliert und damit ungefähr auf den heutigen Stand gebracht. Die Landessprache in der Dominikanischen Republik ist Spanisch oder noch genauer ausgedrückt, „dominikanisches Spanisch“, stammt doch die Bevölkerung im Wesentlichen von den frühen europäischen Einwanderern, die überwiegend aus Spanien kamen, ab. Das „dominikanische Spanisch“ hat einige Ausdrücke und Redewendungen aus dem Spanisch der Kolonialzeit beibehalten. Außerdem ist die Sprache stark mit angloamerikanischen Ausdrücken durchmischt. Ein kleiner Teil stammt auch von Nachfahren afrikanischer Sklaven ab. Im Gegensatz zu den Bewohnern des östlichen Teils der Insel, Haiti, stellen sie aber nicht den Großteil der Bevölkerung dar. Die Vielfalt ist es, welche die Dominikanische Republik besonders auszeichnet. Die Bilderbuchkaribik mit endlos langen, strahlend weißen Sandstränden und türkisblauem Meer im Südosten, in der Region Punta Cana, ist für Sonnenanbeter und Strandliebhaber ein Paradies. Ein 50 Kilometer langer Strand, gesäumt von unendlich vielen Kokospalmen und davor türkis bis dunkelblau schimmerndes Meer lässt keine Wünsche offen. Die goldgelben Strände und das tiefblaue Meer, an der Nordküs-te um Punta Cana, der atlantischen Seite, bieten gute Voraussetzungen für Surfer.

Karibik Wasserfall

Doch das Sportangebot auf der Insel ist endlos: Sämtliche Wassersportarten wie Segeln, Kajak fahren, Schnorcheln, Tauchen, Parasailing und Katamaranfahren stehen auf der Angebotsliste. Zu Land locken Tennisplätze, aber auch Fitness Center in den Hotels.
Natürlich muss auch die stetig wachsende Anzahl an wunderschönen  Golfplätzen mit internationalem Standard unbedingt erwähnt werden.

Karibik Golf         Karibik Meer

Im Norden finden sich im durchaus hügeligen Hinterland üppige, tropische Landschaften mit toller Fauna und Flora. Wobei hügeliges Hinterland eine kleine Untertreibung ist. Das Zentrum der Dominikanische Republik ist eigentlich weitgehend gebirgig und es gibt drei Berge, die sogar höher als 3.000 Meter sind. Hier ist es auch wesentlich kühler, als an den Küsten und im Winter sind Temperaturen auch unter dem Gefrierpunkt möglich. An der Nordküste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit vor. Der Süden ist trockener. Die Lufttemperatur liegt an beiden Küsten bei durchschnittlich 28° C. Selbst im Winter sinkt sie nicht unter 21° C. Die Wassertemperaturen im Norden am Atlantik sowie im Süden im karibischen Meer liegen ganzjährig bei 26° bis 28° C. Der ideale Platz sich vor unserem Winter „zu schützen“. Irgendwann sollte man aber vielleicht doch den traumhaften weißen Strand verlassen, und die Schönheiten der Insel erkunden. Die Hauptstadt Santo Domingo mit ihrer historischen Altstadt und den Bauten aus der Kolonialzeit ist ein Muss. Ein weiterer Höhepunkt ist Altos de Chavon, ein Künstlerdorf oberhalb des Chavon Flusses, nahe La Romana, das einem italienischen Dorf aus dem 16. Jahrhundert nachgebaut wurde.

Kirche von Altos de Chavon

Viele Galerien, Ateliers, Geschäfte sowie Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Wenn man zwischen Mitte Jänner und Mitte März auf der Insel ist, darf man keinesfalls die Wale in der Bucht von Samana versäumen. In dieser Zeit ziehen hunderte von Buckelwalen aus den kalten Gewässern Kanadas und Grönlands in die warme Karibik, um sich hier zu paaren. Gerade in dieser Zeit werden auch viele Ausflüge angeboten und man muss sich nicht den Verkehrsbedingungen aussetzen, die doch anders als bei uns sind. Es werden von den Hotels auch Off-Road-Touren mit dem „Monstertruck“ angeboten. An Bord von ehemaligen amerikanischen Militärfahrzeugen unternimmt man abseits der Straße Touren ins Hinterland, bei denen man in Regionen vorstößt, die mit Auto oder Bus absolut unerreichbar wären. Die Insel Saona im Süden, kann wieder mit wunderbaren weißen Sandstränden aufwarten und bietet mit ihrem großartigen Korallenriff Schnorchlern und Tauchern ein Paradies. Die beliebtesten Mitbringsel sind einerseits natürlich Zigarren und Rum, welche in der Dominikanischen Republik in hervorragender Qualität erzeugt werden. Achtung jedoch auf die Zollvorschriften und -mengen bezüglich der Einfuhr! Außerdem kann man überall die bunten karibischen Bilder kaufen, die ursprünglich aus Haiti kommen, aber in der Dominikanischen Republik an allen Ecken und Enden angeboten werden. Diese zeigen primär Alltagssituationen aus dem Leben in der Karibik, Landschaft, Menschen – und das alles sehr bunt und liebevoll bis ins kleinste Detail.

QUELLE: Grazetta

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